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Die Jägermeister Suite

Der Einzigartigkeit geweiht

Der Einzigartigkeit geweiht Die Jägermeister Suite
Fotos: Kai Neunert – Photography

Nur einen Hirschsprung vom Münchner Hauptbahnhof entfernt erleben Hotelgäste Almstadl-Atmosphäre, gepaart mit modernstem Design. Eine Suite im Zeichen des Hirschen setzt dem Cocoon das i-Tüpfelchen auf.

Kuhglocken schmücken die Rezep­tion, Blech-Milchkannen von anno dazumal mutieren zu hängenden Lampen, Schüsseln aus Emaille übernehmen den Job als Waschbecken. Nicht nur die Hotelzimmer im Cocoon am Hauptbahnhof strotzen vor Freude an Design und Ideenreichtum, das ganze Hotel zieht sein Alpen-Motto gnadenlos durch: So dient im Foyer eine echte Gondel als Work-Station.

»Bei uns soll es sich anfühlen wie ein Kurzurlaub in den Bergen«, sagt Cocoon-Gründer Johannnes Eckelmann. In der sechsten Etage lockt die Jägermeister Suite, geboren durch eine Kooperation mit dem Kräuterlikör-Hersteller. »Uns war schnell klar, dass Jägermeister ein idealer Partner für eine Suite ist«, sagt Cocoon-Gründer Johannes Eckelmann.

Dass sich die Partner bei der Gestaltung dieser Suite kreativ ausgetobt haben, sieht man sofort: Für die Bergpanorama-Tapete in unaufdringlicher Camouflage-Pastellfarbe würde so mancher Hipster seinen Vollbart opfern, was aber zwecklos wäre – sie wurde exklusiv entworfen für die 40 Quadratmeter im Zeichen des Hirschen.

Eine opulente Wandskulptur an der Holzstadlwand huldigt dem erhabenen Tier. Auch diese ist, na klar, ein Unikat. Ansonsten wird mit dem Geweih-Logo eher subtil kokettiert.

Aufzug simuliert Seilbahnfahrt

Allgegenwärtig ist es bei genauerem Hinsehen dennoch, wie etwa auf dem Mona-Lisa-Bild, die ihr sanftes Lächeln hier offenbar der jägergrünen Flasche verdankt, die ihr Photoshop in den Arm gelegt hat. Eine mit Jägermeister-Historie gespickte Galerie schmückt das Trenngemäuer mit Fenster. Wer erwacht und durch die Sprossen schaut, könnte vermuten, dass ihn jemand in die Berge gebeamt hat. Dieses Feeling bestätigt der Aufzug, der mit seinen eingebauten Bildschirmen gekonnt eine Seilbahnfahrt simuliert.

Der Aufwand, die Detailverliebtheit, das für jeden Laien offensichtliche Überwinden vieler Schwierigkeiten, um all diese Visionen zu verwirklichen – nur ganz Hartgesottenen wird es gelingen, ohne Staun-Attacken durch das mittlerweile dritte Münchner Cocoon zu flanieren, das seine durchgestylte Bergwelt mit 103 Zimmern zum letztjährigen Oktoberfest er­öffnete. Die Jägermeister Suite setzt dem famosen Flair noch einen drauf.

Jägermeister garantiert das besondere Hotelerlebnis

»Durch Kooperationen wie dieser mit Jägermeister wollen wir uns im Wett­bewerb mit nationalen und internationalen Hotelketten hervorheben. Als fami­liengeführtes Unternehmen versuchen wir, Alleinstellungsmerkmale auf dem Markt auszuarbeiten.«

Viel Herzblut stecke in diese Suite, beteuert Eckelmann, es habe sich gelohnt. Denn: »Wir haben mittlerweile viele Gäste, die auf die Jägermeister Suite scharf sind. Meist junge Leute, die gut drauf sind, einen Faible für das Produkt haben, ausgehen wollen, Schafkopf spielen.« Aber auch Businesskunden. »Wer etwa Geschäftspartnern aus Amerika ein besonders Hotelerlebnis bieten will, liegt damit richtig. Kürzlich rief mich eine Chefsekretärin an und bedankte sich: Das war genau das Richtige.«

Text: Sebastian Bütow, Ausgabe: 03/2017, Veröffentlicht am: 04.08.2017
Der Original-Text aus dem Magazin wurde für die Online-Version evtl. gekürzt bzw. angepasst.