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Keine Chance für Streifen und Schlieren!

Moderne Spültechnik bringt Geschirr und Gläser zum Glänzen

Moderne Spültechnik
Foto: Meiko

Wenn der zufriedene Gast mit seinem Glas um die Wette strahlt, hat nicht nur der Küchenchef, sondern auch die Spültechnik einen guten Job gemacht. Moderne Lösungen sind nicht nur smart, reinigen sauber und hygienisch rein, sie schonen zudem den Geldbeutel und die Umwelt.

Sie ist der Platz für die stillen Helden in der Gastronomie – solange sie reibungslos funktioniert, wird der Spülküche nur wenig Aufmerksamkeit zuteil. Am Erfolg eines Restaurants ist sie dennoch maßgeblich beteiligt. Spätestens wenn der Gast beim Anblick von verschmutztem Geschirr die Nase rümpft, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich die fehlende Investition in moderne Technologie rächt. Denn die neuesten Maschinengenerationen spülen nicht nur zuverlässig und hygienisch sauber, sie sind mitunter sogar vernetzt – und helfen im besten Fall aktiv dabei mit, die Betriebskosten zu senken. HOGAPAGE hat sich nach den neuesten Innovationen für die Spülküche umgesehen.

Robust und langlebig

Bei der Einrichtung einer neuen Küche spielen neben der Qualität und dem Leistungsspektrum ­viele Faktoren eine entscheidende Rolle. So wünscht sich wohl jeder Gastronom, dass die Spültechnik der Wahl möglichst viele Jahre ihren Dienst verrichten wird. Dass hier die billigste Lösung nicht gerade das größte Vertrauen in ein langes Maschinenleben weckt, liegt auf der Hand. Prima Markengeräte gibt es heute dennoch bereits zu einem fairen Einsteigerpreis: So ist die neue Upster-Serie von Meiko darauf ausgelegt, dem harten Alltag in der Gastronomie zu trotzen. Erhältlich sind drei unterschiedliche Untertischmodelle sowie eine Haubenspülmaschine der Serie.

Damit die Geräte das Versprechen eines langen Lebens halten können, haben die Konstrukteure des Offenburger Spültechnik-Unternehmens auf den Einsatz robuster Materialien gesetzt. Die Geräte sind zudem mit einem intuitiven Bedienkonzept und einem wassersparenden Laugenfiltersystem ausgestattet. Das integrierte GiO-Modul macht lästiges Nachpolieren von Gläsern überflüssig. »Es würde nicht zur Unternehmensphilosophie passen, kurzlebige Produkte für den Müll zu produzieren – gerade im Sinne der Nachhaltigkeit. Unsere Geräte sind wie Profisportler und müssen teilweise rund um die Uhr volle Leistung erbringen, und das geht nur mit bester Qualität«, so Sebastian Hainz, Leiter Vertrieb & Marketing der Meiko-Gruppe.

Minimale Kosten, maximaler Bedienkomfort

Foto: Hobart

Work smart, not hard – getreu diesem Motto gestalten die neuen Generationen von Spülmaschinen ihren Nutzern den Spülalltag so einfach wie möglich. Dabei zählen nicht nur die inneren Werte. Insbesondere wenn die Geräte im Sichtbereich der Gäste – etwa hinter der Theke – zum Einsatz kommen, ist eine ansprechende Optik gefragt: Ein neues, modernes Design prägt so z. B. die Frontseite der Untertischmaschinen-Generation 2018 von Hobart. Die intelligente Ein-Knopf-Steuerung Visiotronic-Touch punktet zudem mit einem farbigen Touch-Display, das bedienerfreundlich angelegt ist.

Auch der Digitalisierungs-Trend bringt neue – und vor allem smarte – Impulse in die Spülküche. So lassen sich an den neuen Gläser- und Geschirrspülmaschinen von Hobart mit der App Wash­smart per Knopfdruck umfassende Informationen über den Status der Geräte abrufen. Damit ist der Gastronom jederzeit über bevorstehende Wartungsintervalle, ­etwaige Systeminformationen oder den Chemieverbrauch informiert. Auf Grundlage dieser Daten kann er Stillstände vermeiden, direkt per App Verbrauchsmittel nachbestellen oder dem Servicetechniker vorab erste Informationen liefern.

Brillante Ergebnisse dank Umkehrosmose

In der gewerblichen Spülküche kommt es darauf an, dass gerade in Stoßzeiten immer genügend sauberes Geschirr nachgeliefert werden kann. Deshalb muss eine Spülmaschine in der Lage sein, eine große Menge Geschirr in möglichst kurzer Zeit zu spülen. Zugleich sollen die Umwelt sowie der Geldbeutel des Gastronomen geschont werden – Ressourcen sparen ist angesagt. Das weiß auch der italienische Spültechnik-Hersteller Colged und hat seine Maschinen mit entsprechender Technologie ausgestattet.

Auf der diesjährigen INTERNORGA in Hamburg demonstrierte das Unternehmen anhand des perfekten Zusammenspiels des Gläserspülers TopTech 36-23 GD und der Umkehrosmoseanlage OWS 140 zudem, wie mithilfe der Umkehrosmose die Ergebnisse der Spülküche nachhaltig verbessert werden können. Das physikalische Verfahren verhindert Flecken und Schlieren, die durch Chlor, Verunreinigungen und Mineralien aus dem Leitungswasser entstehen, indem es diese Stoffe aus dem Wasser entfernt.

Eine Investition, die sich rechnet

»Eine Umkehrosmoseanlage ist fürden Dauerbetrieb in der Gastronomie perfekt geeignet, da sie zwar zunächst eine kleine Investition bedeutet, dann aber sehr wirtschaftlich arbeitet. Ein herkömmlicher Filter muss regelmäßig ausgetauscht werden – je härter das Wasser, desto öfter«, weiß Robert Simon, Vertriebsleiter bei Colged Deutschland. »So gesehen, hat sich die Umkehrosmose in der Regel schnell amortisiert.« Dazu komme, dass leider allzu häufig das rechtzeitige Wechseln des Wasserfilters vergessen werde. Die Folge, so Simon, seien unschöne Spülergebnisse und mittelfristig oft Schäden an der Maschine, die durch zu hartes Wasser verursacht werden könnten.

Ein weiterer Vorteil: »Neben der Gläserspülmaschine, die sich meist im Thekenbereich befindet, ist es möglich, z. B. zusätzlich eine Haubenmaschine – etwa für das Spülgut der Speisenproduktion – an die Umkehrosmoseanlage anzuschließen. Dann kann ich z. B. schwarze Teller in der Maschine reinigen – und bekomme die makellos sauber«, erklärt Robert ­Simon. »Das funktioniert, weil unsere Systeme sehr sparsam im Wasserverbrauch sind und nur zwischen 1,8 und 2 Liter pro Spülgang benötigen. Ist der Verbrauch höher, wie bei vielen Maschinen anderer Hersteller, bringt das nicht selten eine Osmose­anlage an ihre Kapazitätsgrenzen.«

Großes Spülkino mit kleinem Budget

Foto: Ben Mönks

Selbstverständlich hat eine qualitativ hochwertige State-of-the-Art-Maschine – egal von welchem Hersteller sie stammt – immer ihren Preis. Und der reißt insbesondere bei kleinen Unternehmen oder Gründern nicht selten ein tiefes Loch ins Investitionsbudget. Dass die Technologie ressourcenschonend und sparsam arbeitet, hilft in diesem Moment oft nicht wirklich weiter. Die perfekte Lösung für dieses Problem fanden die Gewinner des diesjährigen Deutschen Gastro-Gründerpreises, Philipp Reichel und Peter Duran, im Angebot Pay per Wash des Spültechnik-Herstellers Winterhalter.

Die beiden Geschäftspartner haben mit ihrem Start-up, dem Zero-Waste-Konzept Isla Coffee Berlin in Neukölln, einen Senkrechtstart hingelegt. Mit kleinem Budget anfangen mussten sie dennoch. »Wir wollten aber unbedingt eine richtig gute Spülmaschine von Winterhalter haben. Also haben wir uns nach einem gebrauchten Modell umgesehen, diese Lösung hat uns allerdings nicht glücklich gemacht. Schließlich sind wir dann aber auf Pay per Wash gestoßen, und uns war sehr schnell klar, dass dieses Angebot für uns Sinn macht«, berichtet Reichel.

Zahl nur, was du spülst …

Bei Pay per Wash handelt es sich um eine innovative nutzungsbezogene Kostenabrechnung. Soll heißen: Der Gastronom bezahlt für seine Winterhalter-Spülmaschine wirklich nur dann, wenn er diese tatsächlich nutzt. Das funktioniert ganz einfach: Das Gerät wird von Winterhalter zur Verfügung gestellt. Der Nutzer kauft online vorab z. B. 200, 500 oder 1.000 Spülgänge und kann diese dann an der Maschine ausführen. Unerwartete Zusatzausgaben lauern keine, denn Wartungskosten, Reparaturen und sogar die Reinigungs­chemie sind im Preis pro Waschgang inbegriffen. Über die App Connected Wash sind die Spülmaschinen mit dem Internet verbunden und senden Maschinendaten in Echtzeit an einen Server. Der Kunde profitiert von maximaler Datentransparenz und erhöht damit seine Betriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit im Spülprozess.

»Wir haben wirklich den Haken an diesem Angebot gesucht«, schmunzelt Reichel. »Am Ende haben wir überhaupt keinen gefunden – und das ist bis heute so geblieben.« Tatsächlich gibt es im Vertrag von Pay per Wash keine Mindestvertragslaufzeit, und er kann ohne zusätzliche Kosten gekündigt werden. Auch mit dem Handling haben Reichel und Duran bislang nur positive Erfahrungen gemacht: »Die Maschine wurde in kürzester Zeit angeliefert, angeschlossen und wir haben eine Einführungsschulung bekommen. Seit diesem Tag vor gut einem Jahr sind wir mit unserer Spültechnik überglücklich. Wir müssen uns über das Thema Spülen wirklich sehr wenig Gedanken machen. Und das ist wohl der Idealfall.«

Text: Daniela Müller, Ausgabe: 03/2018, Veröffentlicht am: 05.05.2018
Der Original-Text aus dem Magazin wurde für die Online-Version evtl. gekürzt bzw. angepasst.