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Salzburg wird wieder zum Nabel der Gastrowelt

Auf der »Alles für den Gast«-Messe präsentieren von 11. bis 15. November rund 740 Aussteller ihre Neuheiten

Alles für den Gast Messe SalzburgSame procedure as every year: Anfang November mutiert Salzburg jedes Jahr zum Pflichttermin für Gastronomen und Hoteliers. Die »Alles für den Gast« wird wohl auch in diesem Jahr wieder zum größten Branchentreffpunkt im süddeutschen Sprachraum.

Den 11. November haben sich viele Hoteliers und Gastronomen aus Österreich, Süddeutschland, Südtirol und der Schweiz schon vor Langem rot im Kalender angestrichen, öffnet mit der »Alles für den Gast« doch die größte Branchenmesse der Region wieder ihre Pforten. 740 Aussteller, die das gesamte Messegelände inklusive Salzburgarena und auch den Kongressbereich im ersten Stock in Beschlag nehmen, erwarten an den fünf Messetagen über 45.000 Fachbesucher. Unter Platzangst sollte man hier also (speziell am Montag und Dienstag) nicht leiden.

Das Angebot der einzelnen Messestände bildet dabei tatsächlich so gut wie jeden Aspekt der Branche ab, von Nahrungs- und ­Genussmittel über Küchen- und Gastrotechnik bis hin zu Einrichtung und Ausstattung. Und die Besucher finden offensichtlich, was sie suchen. Bei einer Umfrage im vergangenen Jahr zeigten sich 93,3 Prozent der Befragten mit der Messe insgesamt sehr zufrieden, nahezu alle Befragten (99,3 Prozent) wollen die Messe weiterempfehlen.

Schwerpunkt Talente

Besonderen Fokus legt das Messe-Organisationsteam um Category Manager Andreas Ott (siehe Interview) dieses Mal auf das Thema Arbeitskräfte in der Gastronomie und Hotellerie. Dazu wird es am Montag, den 13. November, eine Diskussionsplattform geben. Die Karrierelounge steht am Dienstag, den 14. November, auf dem Programm. Die Initiative »Talente für Österreich« stellt dort auch ihr Projekt für jugendliche Flüchtlinge vor, die in Österreich eine Lehrausbildung und somit bessere Chancen auf Beschäftigung erhalten.

Signal gegen Lebensmittelverschwendung

Zum Tragen kommt ebenfalls die bereits im Vorjahr erfolgreich gestartete Aktion von Veranstalter Reed Exhibitions zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Auch 2017 wird es für Aussteller wieder möglich sein, nicht verwertete haltbare Lebensmittel täglich nach Messeschluss abzugeben. Um die Abwicklung wird sich erneut der Verband der österreichischen Tafeln gemeinsam mit der Flachgauer Tafel kümmern.

Neues VIP-Ticket

Eine Neuerung gibt es bei den Eintrittskarten: Neben Tages- und Dauertickets gibt es in diesem Jahr erstmals ein VIP-Ticket zum Preis von 99 Euro. Dieses beinhaltet den einmaligen Messeeintritt, einen persönlichen Parkbereich und Shuttle-Transfer für eine bequeme und unkomplizierte Anreise, einen eigenen Anmelde- und Garderobenbereich ohne lange Wartezeiten sowie ein Welcome-Bag mit Produktproben.

Andreas Ott
Foto: Reed Exhibitions

»Der Branchen-Mix innerhalb der Messehallen wird gewünscht«

Andreas Ott, Category Manager bei Reed Exhibitions in Österreich, im Gespräch über Highlights und Neuerungen der kommenden »Alles für den Gast«-Messe.

Auf welche Themen wird auf der diesjährigen »Alles für den Gast« der Fokus gelegt?
Die »Alles für den Gast Herbst« präsentiert einmal mehr das umfassende Angebot der mehr als 740 Aussteller. Besonderen Fokus legen wir in diesem Jahr auf das Thema Arbeitskräfte in der Gastronomie und Hotellerie. Dazu wird es am Montag, den 13. November, im Rahmen des traditionellen Gastronomentags, eine Diskussionsplattform zur Personalsituation in der Gastronomie und Hotellerie geben.

Auf welche Neuerungen dürfen sich Besucher in diesem Jahr sonst noch freuen?
Gänzlich neu bieten wir in diesem Jahr das exklusive, persön­liche VIP-Ticket als spezielles Highlight an. Fachbesucher profitieren von einem persönlichen Parkbereich und Shuttle-Service für eine bequeme und unkomplizierte Anreise, einem Tages­eintritt zur Messe, einem eigenen Anmeldebereich ohne lange Wartezeiten und eigenem Garderobenbereich. Das VIP-Basic-Ticket kostet lediglich 99 Euro.

Seit letztem Jahr gibt es auch schon Aussteller im ersten Stock? Wie wird diese Fläche von Ausstellern und Besuchern angenommen?
Sehr gut. Nach dem erfolgreichen Start im vorigen Jahr konnten wir diese Präsentationsfläche im ersten Obergeschoss der Halle 10 um weitere Aussteller ergänzen. Diesmal sind hier bereits 50 interessante Unternehmen vertreten, die ihre neuesten Trends und Highlights präsentieren.

Hat die Messe ihre Kapazitätsgrenzen erreicht oder ist eine zusätzliche räumliche Ausweitung in den nächsten Jahren vorstellbar?
Wir haben mit der »Alles für den Gast Herbst« eine Fachmesse im Portfolio, die in der Branche einen extrem hohen Stellenwert genießt und deren Titel wörtlich zu nehmen ist. Die Messe bildet das gesamte Spektrum ab. Dass das Messezentrum samt Salzburgarena bis auf den letzten Quadratzentimeter belegt ist, ist eine Tatsache und zugleich eines der Erfolgsgeheimnisse. Trotzdem arbeiten wir immer wieder an – wenn auch räumlich begrenzten – kreativen Möglichkeiten, neue Präsentationsflächen zu schaffen. Die Ausstellungsfläche im Obergeschoss der Halle 10 ist so ein Beispiel.

Gab es schon mal Überlegungen, die Messestände thematisch zusammenzulegen?
Gerade der angebotene Branchen-Mix auch innerhalb der Messehallen macht den Reiz der »Alles für den Gast Herbst« aus, den unsere Fachbesucher schätzen. Mit ihrer mehr als 40-jährigen Erfolgsgeschichte hat sich die Messe exakt mit diesem Mix zu einer echten Institution entwickelt. Natürlich gibt und gab es immer wieder Überlegungen der thematischen Zusammen­legung. Der Wunsch von Besuchern und Ausstellern ist aber eindeutig, sodass größere Hallen-Umplanungen im Moment nicht auf dem Programm stehen.

Die Branche befindet sich rasant im Wandel – Stichwort Digitalisierung, aber bei der Messe hat man das Gefühl, dass sich vom Konzept her in den vergangenen Jahrzehnten wenig geändert hat. Denken Sie, dass die Gastmesse in zehn Jahren noch immer so aussieht wie heute?
Mit der Frage der zunehmenden Digitalisierung sind wir immer wieder konfrontiert. Hier stelle ich immer die Gegenfrage: Kennen Sie eine bessere Möglichkeit, wo die maßgeblichen Akteure einer Branche – Anbieter wie Lösungssuchende – innerhalb kürzester Zeit unter einem Dach face-to-face aufeinander treffen, Produkte live erleben und wertvolle Kontakte knüpfen können? Die Digitalisierung kommt jedoch im Servicebereich für Aussteller und Fachbesucher voll zum Tragen – hier investieren wir enorme Ressourcen in digitale Tools, die die Messe als jährlichen analogen Höhepunkt der Branche unterstützen.

Selbstverständlich treiben wir die strategische Weiterentwicklung der Messe selbst ebenso stetig voran. Denn eine Messe, vor allem eine Leitmesse, muss immer up to date sein, die Neuheiten und künftigen Branchenentwicklungen abbilden. So wird auch in zehn Jahren der für den Aussteller und Besucher generierte Mehrwert durch die persönliche Messeteilnahme den Erfolg ausmachen.

Text: Clemens Kriegelstein, Ausgabe: 04/2017, Veröffentlicht am: 04.11.2017
Der Original-Text aus dem Magazin wurde für die Online-Version evtl. gekürzt bzw. angepasst.
Fotos v.o.n.u.: Fotos: iStockphoto; Reed Exhibitions Salzburg/Andreas Kolarik; www.christof-reich.com