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Küchenmeister wird Bachelor

VKÖ – Verband der Köche Österreichs

VKÖ – Verband der Köche Österreichs

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wille und Ausdauer, harte Arbeit und Leidenschaft als Antrieb, das sind die Bedingungen auf dem Weg zum diplomierten Küchenmeister. Diese Ausbildung ist ein Schritt, der sich nach der Lehre zum Koch anbietet. Der VKÖ erkennt die WIFI-Ausbildung an und arbeitet in vielen Bundesländern verstärkt mit dem WIFI und der Wirtschaftskammer zusammen. Die Ausbildung ist die höchste Ausbildung als Koch im österr. Bildungssystem, die man nach der Lehre und mehreren Jahren Berufserfahrung anstreben kann. Gemeinsam ist man nun auch dran, diesen Titel auf Bachelor-Niveau NQR6 zu bekommen. Die Weichen wurden vor Kurzem seitens des WIFI gestellt. Das Konzept der Zusatzausbildung sieht Praxisnähe vor und lebt diese auch. Den Kurs berufsbegleitend zu absolvieren, ist ebenso möglich, wie daran in Vollzeit teilzunehmen. Entsprechend dauert die Ausbildung zwischen vier Monaten und einem Jahr.

Die angehenden Diplom-Küchenmeister beschäftigen sich mit allen wichtigen Themen von Menü- und Speisenkunde über Ernährungslehre, klassische und zeitgemäße Küche bis hin zu Mitarbeiterführung, Arbeits- und Betriebshygiene sowie wichtigen Fachbegriffen. Grundlegende Qualifikationen in Volks- und Betriebswirtschaft, Recht, Steuern, Unternehmensführung, Controlling, Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation sowie die Erstellung eines F&B-Konzeptes gehören ebenso dazu.

Ziel der Meisterprüfung sind die Übernahme von Führungsaufgaben in der Gastronomie, die Vervollständigung des Fachwissens zur Gründung eines eigenen Unternehmens und die Berechtigung zur praktischen Schulung von Lehrlingen.

Foto: VKÖ