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Sind Shopping-Center die neuen Gastro-Tempel?

Anpassung statt Ausweitung

Anpassung statt AusweitungVon Y oder Z entwickelt sich unsere Gesellschaft mittlerweile zur Generation »to go«. Es wird heute unterwegs vom Smartphone aus geshoppt und gearbeitet, vermehrt auch auswärts gegessen. Im Außer-Haus-Markt wurde 2016 ein Umsatz von knapp 80 Milliarden Euro erwirtschaftet – eine Steigerung um mehr als ein Fünftel innerhalb der letzten fünf Jahre. Dies geht aus einer Studie des Immobiliendienstleistungs-Unternehmens Savills hervor. Während der stationäre Handel sich angesichts der E-Commerce-Branche neu erfinden muss, profitieren Gastronomiebetriebe. Viele Shopping-Center erhöhen ihr Food & Beverage-Angebot.

Auf den ersten Blick erscheint die Strategie richtig, Flächen mit sinkenden Umsätzen durch attraktivere Flächennutzungen zu substituieren. Das Risiko dabei: »Nicht für alle Center wird der Austausch von unproduktiver Einzelhandelsfläche durch Gastronomiefläche der richtige Weg sein, um Umsätze und Mieten stabil zu halten. Schließlich geben die Konsumenten nicht weniger Geld für Jeans und Fernseher aus«, so Matthias Pink, Director Germany bei Savills. Gastronomieausgaben sind demnach zusätzliche Ausgaben, die sich die Menschen leisten können müssen und wollen.

 

Text: dm/ck, Ausgabe: 04/2017, Veröffentlicht am: 03.11.2017
Foto: iStockphoto