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Komm, wir fahren nach Amsterdam ...

Eine Food-Trend-Tour durch die Welthauptstadt der Freiheit …

Komm wir fahren nach Amsterdam
Foto: iStockphoto

»Goede eetlust« – so wünscht der Holländer einen guten Appetit. Und »Ess-Lust« kann man wahrlich bekommen ob der unzähligen kulinarischen Highlights, die Amsterdam bereithält. Das entspannte Lebensgefühl der Stadt kann man in den unzähligen Kreationen der Küchenchefs entdecken: Von traditionell bis experimentell spielen sie ungeniert und selbstbewusst die volle Range der Geschmacks-Klaviatur. HOGAPAGE geht mit Trendscout Andrew Fordyce auf Entdeckungstour …

Amsterdam ist zwar nicht der Regierungssitz, mit Stolz darf es sich aber dennoch Hauptstadt der Niederlande nennen. Und mit Recht von sich behaupten, das Epizentrum der niederländischen Food-Szene zu sein. Hier gibt es nicht nur mehr Brücken als in Venedig, sondern ebenso eine unglaubliche Auswahl an Restaurants, Kneipen, Bars und Imbiss-Betrieben aller Couleur. Kunden­potenzial ist viel vorhanden: Rund 840.000 Menschen aus 180 Nationen leben in der Stadt, dazu kommen jedes Jahr rund 5,5 Millionen Touristen. Und längst sind es nicht mehr nur die Sehenswürdigkeiten, die locken, sondern auch die kulinarischen Highlights.

Wer jetzt gerade zweifelnd die Stirn runzelt und an geschmacksarmen Gouda-Käse, serviert von Frau Antje mit den klobigen Holzschuhen, oder an wässrige Tomaten aus überdimensionalen Gewächshäusern denkt, für den wird es höchste Zeit, mit solch fiesen Vorurteilen endlich aufzuräumen. Tatsache ist: Die riesigen Treibhäuser gibt es in den Niederlanden natürlich – aber in Sachen Food-Trends ist uns die Grachtenmetropole mittlerweile einen beachtlichen Schritt voraus. Eine alte Weisheit unter Trendscouts besagt: Was vorgestern in London der letzte Schrei war und heute in Amsterdam angesagt ist, hat gute Chancen, morgen in Deutschland durchzustarten.

Alt trifft Neu – und damit jeden Geschmack

Genau solche vielversprechenden Trends aufzuspüren, ist das Ziel der Food-Trend-Touren, die der Branchen-Experte, Trendscout und HOGAPAGE-Kolumnist Andrew Fordyce seit vielen Jahren erfolgreich veranstaltet (www.foodtrendtours.de). Neben London und Barcelona hat er Amsterdam und Rotterdam längst in sein Repertoire an Destinationen aufgenommen. Aus gutem Grund, wie er uns verrät: »Die Food-Szene ist genau wie die Menschen, die hier leben, sehr experimentierfreudig und innovativ. Unsere Teilnehmer können viele Inspirationen für ihre Betriebe mitnehmen.« Eine Reise wert ist Amsterdam also auf jeden Fall: »Die Stadt hat einfach eine besondere Atmosphäre. Die alte Architektur, die Grachten – und inmitten der ganzen Tradition gibt es so viel Neues zu entdecken«, schwärmt der Trendscout.

Bill Clinton und der Apfelkuchen

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, erst recht die Liebe zu einer Stadt – denn von all der Grachtenromantik wird schließlich niemand satt. Das Speisenangebot der Lokalitäten gleicht einer riesigen Wundertüte, die den multikulturellen Charakter Amsterdams widerspiegelt. Tatsächlich legen die Amsterdamer großen Wert darauf, gut zu essen. In einem der aktuell vier 2-Sterne-Restaurants genauso wie am Streetfood-Stand – je nachdem, wie üppig das Portemonnaie gerade gefüllt ist. Scheinbar niemals knapp wird dabei die Zeit: Anders als im hektischen London fällt auf, dass die Gäste in den Restaurants, Kneipen und Cafés sehr entspannt wirken. »Business-Meetings finden z.B. häufig in der Gastronomie statt, und die Menschen treffen sich schon am Nachmittag in den Café-Bars zu Kaffee und Kuchen, genießen und reden miteinander. Da spürt man deutlich das relaxte Lebensgefühl der Stadt«, erzählt Andrew Fordyce.

Apropos Kaffee und Kuchen: Bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist die legendäre niederländische Appeltaart. Überlieferungen zufolge haben unsere Nachbarn bereits im Mittelalter Apfelkuchen gebacken – und ihre Rezepte bis heute perfektioniert. Üppig mit Schlagsahne versehen, überzeugt die süße Spezialität sogar echte (Ex-)US-Präsidenten: Das Café Papeneiland darf sich mit der Anekdote rühmen, dass Bill Clinton einst nach einem vernaschten Stück so begeistert war, dass er einen ganzen Kuchen zum Mitnehmen geordert hat.

»Essen aus der Wand«

Nicht nur den Apfelkuchen, auch zahlreiche weitere traditionelle Spezialitäten hat die niederländische Küche zu bieten. Finden kann man viele davon auf den zahlreichen Märkten und in den Food-Hallen der Stadt. Klebrig-süße Waffeln, üppig belegte Pfannkuchen, knusprige Kroketten, Fleischbällchen oder Fisch im Backteig – durchaus kalorienreich sorgen diese populären Must-haves bei übermäßigem Genuss sicherlich unbestritten für Hüftgold. Andrew Fordyce empfiehlt, es wie die Holländer zu machen: »Die schaffen es sehr gut, die Waage zwischen gesunden, leichten Speisen und eher kalorienreichen Mahlzeiten zu halten. Aber ich vermute, dass die Anzahl der Fritteusen in den Haushalten die höchste in Europa sein dürfte«, schmunzelt der Experte.

Auch im Snackgeschäft ist Frittiertes in vielen Variationen der Renner schlechthin. Kurios, aber außerordentlich populär ist das »Eten uit de muur« – das heißt übersetzt »Essen aus der Wand«. Gemeint sind damit Geschäfte, die erschwingliches Fastfood aus Automaten verkaufen – von der Krokette über Kaassoufflés, handflächengroße frittierte Käsetaler, bis hin zum Klassiker, dem Frikandel, eine Art läng­liche Frikadelle. Sieht komisch aus, funktioniert aber außerordentlich gut. Einfach Kleingeld einwerfen, Fach öffnen und Fastfood entnehmen. Insgesamt 30 Filialen betreibt die niederländische Kette Febo alleine in Amsterdam. Dass ein ähnliches Konzept hierzulande durchstarten könnte, bezweifelt der Trend-Experte aber: »Die Holländer haben viel Vertrauen in das Essen aus den Automaten, die Akzeptanz ist dort wesentlich höher, weil die Konsumenten einfach besser belehrt sind, was etwa die Qualität der Produkte angeht.«

Poké Perfect – der Name ist Programm: Hier erwarten die Gäste
bunte Bowls in moderner Umgebung. Foto: Poké Perfect

Poké-Bowls und andere Foodporn-Stars

Weitaus besser für den erfolgreichen Ideen-Export eignen sich dagegen die unzähligen Locations, die sich den aktuellen Trends widmen und vor allem eine junge, aufgeschlossene und neugierige Klientel ansprechen. Extrem gefragt sind derzeit u.a. Konzepte, in denen das Thema Poké-Bowls & Sandwiches bis zur Perfektion betrieben wird. Klein, aber oho widmet sich etwa die Restaurant-Kette Bowls and Buns mit derzeit zwei Filialen in Amsterdam der Sache: In sehr hellem und modernem Ambiente dürfen die Gäste ihre bunt zusammengestellten Bowls und Bao Buns (gedämpfte Brötchen) genießen. Anhänger jeder Ernährungsform werden hier glücklich: Vegetarisch, vegan, mit Fisch oder Fleisch – hier ist alles ein Wunschkonzert.

Unter dem Motto »Hawaiian inspired food« setzt die Franchise-Kette Poké Perfect ebenso auf die beliebten Bowls. Ein Highlight in den Läden – abgesehen vom Essen – sind die Möbel aus natürlichen Materialien und die bepflanzte Wand als Deko-Element. Da kommt ein bisschen Urlaubsfeeling auf. Im ultra-stylishen Ambiente mit Flamingotapeten, einer Marmorbar und rosafarbenen Samthockern werden derweil im The Poké Market die schmackhaften und farbenfrohen Superfood-Bomben serviert – als Foodporn-Darsteller in den sozialen Medien machen sie ebenfalls eine super Figur.

Grün, grün, grün sind alle meine Speisen …

Das ist wichtig, denn »instagrammable« heißt das neue Zauberwort der Marketing-Profis in der Szene-Gastronomie. Ein wahrer Selbstläufer in den sozialen Medien ist The Avocado Show im hippen Stadtteil De Pijp. Im Fokus des Konzepts – der Name lässt es erahnen: die derzeit sehr gehypte grüne Vitaminbombe. Ja, richtig gehört! Auf der Karte stehen ausschließlich Speisen mit nachhaltig erzeugter Avocado – denn das Restaurant hat sich mit Haut und Haaren der Power-Frucht verschrieben. Es gibt grüne Avocado-Pommes, Bowls mit Avocado, grüne Pancakes, Burger mit Avocado – und sogar beim Nachtisch geht nichts ohne Grün.

Hinter der außergewöhnlichen Idee stecken gleich drei Köpfe: Julien Zaal, Ron Simpson und Chefkoch Jaimie van Heije. Letzterer führt übrigens unter seinem eigenen Namen auch erfolgreich ein Sternerestaurant (http://www.jaimievanheije.nl). Im The Avocado Show ist er für die Entwicklung der raffinierten, »instagrammable« Kreationen zuständig – und dafür, altbekannten Gerichten einen neuen Twist zu verleihen. Stichwort: grüne Pancakes … Überraschend: Obgleich man annehmen könnte, dass die Konzentration auf ein Produkt auf Kosten der gebotenen Abwechslung geht, so überzeugt dennoch die Vielfalt der Speisen auf ganzer Linie. Nur Avocados sollte man eben grundsätzlich schon mögen.

Fleischfreie Zone

Wie in fast allen Großstädten sind vegane und vegetarische Konzepte derzeit sehr hip. Ein Eldorado für Freunde des fleischlosen Genusses ist das Projekt Meatless District, mit zwei Filialen in De Pijp und Oud-West. Neben einer abwechslungsreichen vegetarisch-veganen Brunch-Karte, von der bis 16 Uhr bestellt werden kann, gibt es z. B. Veggi-Burger, Abend­essen (von 18 bis 22 Uhr) und Desserts. Fleisch vermisst hier niemand.

Ob mit oder ohne Fleisch, darüber lässt sich streiten. Ohne Frühstück geht dagegen in Amsterdam gerade gar nichts! Zahlreiche Läden sind auf den Breakfast- und Brunch-Zug aufgesprungen. Die Kette The Breakfast Club, die erfahrenen Food-Travellern bereits aus London bekannt ist, hat ganze vier Läden in der niederländischen Hauptstadt eröffnet. Hier gibt es den lieben langen Tag Frühstück – herrlich! Klar, dass solche Erfolgskonzepte nicht lange den ganzen Kuchen für sich behalten dürfen. »Wer in Amsterdam ein gutes Frühstück will, bekommt das mittlerweile problemlos in diversen Locations«, weiß Andrew Fordyce und verrät einen seiner Geheimtipps. »Perfekt startet man z.B. in der Corner Bakery in den Tag.« Wie wäre es etwa mit einer Dragon Bowl gefüllt mit Drachenfrucht, Banane, Obstsalat und Getreide? Oder pochierten Eiern mit Lachs, Salat und Sauce hollandaise? Von süß über gesund bis herzhaft – wer den Frühstücks-Hype verschläft, ist selbst schuld.

Fleischfreie Zone
Fleischfreier Genuss lockt im angesagten Meatless District. Foto: Meatless District

Geht weg wie warme Pfannkuchen …

Und was ist sonst so angesagt? »Auf jeden Fall alle Arten von Sandwiches und Brot«, meint der Trendscout. »Da gibt es wahnsinnig kreative Konzepte, die auf hohe Qualität und ein frisches, gesundes Angebot Wert legen. Das Lunch-Geschäft wird genau wie das Frühstück zunehmend interessanter.« Durchaus spannend finde er zudem das steigende Interesse an Waffeln und Pancakes – ob zum Frühstück oder zwischendurch. Wer das Geschäft versteht, kann bei Letzteren kaum scheitern – dem Duft von frischgebackenen Waffeln und Pfannkuchen kann kein Genießer widerstehen. Und auf der Trend-Tour heißt es in so einem Fall einfach: der Nase nach und losgeschlemmt!

Ein Restaurant im Gewächshaus

Einen guten Riecher für die perfekte Restaurant-Location hat derweil Gert-Jan Hageman bewiesen: Der ehemalige Sternekoch eröffnete im Jahr 2001 ein Restaurant, das perfekt zum heute hippen »Back-to-Nature-Trend« passt. Das De Kas hat eine eigene Gärtnerei und bietet Haute Cuisine vor einer atemberaubenden Kulisse. Gespeist wird im 1926 erbauten acht Meter hohen ehemaligen Gewächshaus der Amsterdamer Stadtgärtnerei im Frankendael-Park.

Neben der Aussicht ins Grüne ermöglicht ein Restaurant-Besuch jede Menge interessante Einblicke in die transparent gestaltete Küche. Dass auf den Tellern die frisch geernteten Früchte von den umliegenden Feldern landen, ist für Hageman Ehrensache. Sein Konzept: Täglich gibt es ein festes Menü, das sich an den lokal angebotenen Gemüsesorten und Früchten orientiert. Wer das De Kas ausprobieren möchte, sollte reservieren. Die 140 verfügbaren Plätze im Glashaus-Restaurant sind begehrt.

Das neue Amsterdam

Kontrastprogramm gefällig? Braucht man von all den idyllischen Grachten und grünen Parks Amsterdams einfach mal eine Pause, dann lohnt sich ein Abstecher nach Amsterdam-Noord – man könnte sagen, in das »neue« Amsterdam. Dorthin zu kommen, ist einfach: Die kostenlose Fähre holt den ganzen Tag Passagiere hinter dem Hauptbahnhof ab und schippert sie in nur zehn Minuten über den Fluss Ij. Auf der anderen Seite erwartet sie das riesige Gelände der ehemaligen NDSM-Werft (Niederländische Dock- und Schiffsbaugesellschaft). Nachdem die Werft in den 80er-Jahren geschlossen wurde, haben Künstler und Start-up-Unternehmer das Gelände für sich entdeckt.

Passend zur Kreativszene finden sich hier spannende Gastro-Betriebe, wie z.B. das Pllek, eine aus alten Schiffscontainern zusammengezimmerte Location, die den ansässigen Jungunternehmern und Künstlern als Treffpunkt und Veranstaltungsort dient. Auch Konzerte finden hier statt. Das Restaurant De Ij- Kantine ist ebenfalls einen Besuch wert, wenn man es etwas schicker und dennoch stylish mag. Die Aussicht auf den Hafen ist jedenfalls gigantisch.

Wem es im vielleicht spannendsten Kiez von Amsterdam so gut gefällt, dass er gar über Nacht bleiben möchte, dem sei ein besonderes Hotel ans Herz gelegt: Das Faralda Crane Hotel befindet sich in einem ehemaligen Hafenkran in der NDSM-Werft und bietet drei Designer-Suiten auf 35, 40 und 45 Metern Höhe. Das buchstäbliche Highlight: Auf der höchsten Plattform in schwindelerregender Höhe von 50 Metern befindet sich ein heißer Whirlpool. Mit knapp 1.000 Euro pro Nacht ist der Spaß nicht ganz billig – dafür umso exklusiver.

Amsterdam kocht im August

Besonders interessant für Foodies ist die Fahrt über den Fluss übrigens während des jährlich stattfindenden Outdoor-Events »Amsterdam kookt« (http://amsterdamkookt.nl/) – ein Musik- und Foodfestival. Jede Menge Foodtrucks und Bands rocken dann das NDSM-Areal. In diesem Jahr findet das Event vom 2. bis 4. August statt.

Doch auch zu jeder anderen Zeit im Jahr gibt es in und um Amsterdam unendlich viele kulinarische Höhepunkte zu erleben. Seinen persönlichen Lieblings-Leckerbissen in Amsterdam verrät uns der Trendscout dann zu guter Letzt auch noch: »Ein Käsebrot mit Old Amsterdam Cheese direkt aus dem Store. Das ist einfach, aber auch einfach nur köstlich.«


Markthallen in Amsterdam
Foto: Andrew Fordyce

Unser Tipp: Food-Märkte und -Hallen

Albert-Cuyp-Markt:

Der größte Freiluftmarkt Amsterdams wurde nach dem Landschaftsmaler Albert Cuyp benannt. Verkauft werden alle erdenklichen Lebensmittel, Fisch, Früchte, aber auch Blumen, Kleidung, Lederwaren, Elektroartikel u.v.m. Geöffnet: Montag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr.
www.albertcuyp-markt.amsterdam

Noordermarkt:

Auf dem Noordermarkt gehen vor allem die Einheimischen einkaufen. Der größte Bio-Bauernmarkt der Niederlande findet samstags von 9 bis 16 Uhr statt und lockt mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten.
www.noordermarkt-amsterdam.nl

Foodhallen Amsterdam:

Die ehemalige Remise der Amsterdamer Straßenbahnen ist ein beliebter Anlaufpunkt für Genießer und Shopping-Fans. An den rund 20 Ständen der Halle gibt es von Pizza über Burger bis hin zu Mezze, Tapas und Sushi alles, was das Herz begehrt.
www.foodhallen.nl

Market 33:

Diese coole Location vereint Streetfood aus der ganzen Welt unter einem Dach. Von Pita bis Flammkuchen ist hier alles geboten. Regelmäßig verwandelt sich der Market 33 in einen Tanztempel, mit Beats und Cocktails. Die Termine für den »Dance-Market« verrät die Webseite.
www.market33.nl

Bitterballen
Foto: fotolia.com: Picture Partners

Typisch holländische (Streetfood)-Snacks

Bitterballen: knusprig frittierte Fleischragout-Bällchen, die man üblicherweise mit etwas Senf genießt. Bitterballen sind in Amsterdam ein beliebter Pub-Snack.

Stroopwafel: eine klebrig-süße, aber köstliche Angelegenheit. Zwei runde dünne Waffeln, die von einer üppigen Schicht Karamell-Sirup zusammengehalten werden.

Poffertjes: Die locker-luftigen holländischen Mini-Pfannküchlein sind ein Muss auf jeder Food-Entdeckungsreise durch Amsterdam. Am allerbesten schmecken sie ganz frisch zubereitet mit einem Stück frischer Butter und etwas Puderzucker obendrauf.

Pannenkoeken: Auch der große Bruder der Poffertjes ist eine beliebte niederländische Spezialität, die in unzähligen Varianten auf den Tellern landet – von süß bis deftig.

Kibbeling: in Backteig frittierte Kabeljaustücke. Wird mit Remouladensauce oder Knoblauchdip serviert.

Hollandse Nieuwe: In Holland ist man ganz verrückt nach Hering. Der rohe Fisch wird mit ein paar gehackten Zwiebelstücken und einer Essiggurke genossen. Profis packen ihn zum Verzehr kopfüber an der Schwanzflosse und beißen beherzt zu.

Lust auf Amsterdam? Gehen Sie auf Tour mit Andrew Fordyce!

Trendscout und Food-Experte Andrew Fordyce entführt Sie zu den kulinarischen Hot Spots der niederländischen Hafenstädte Amsterdam und Rotterdam und unterstützt Sie dabei, die besten Inspira­tionen für Ihren Betrieb aus den unzähligen Eindrücken herauszufiltern. Ob in einer offenen Tour oder ganz exklusiv für Sie und Ihr Team – wer frischen Wind für seine Gastronomie sucht oder neue Ideen für die Produktentwicklung sammeln möchte, sollte mit Andrew Fordyce auf Reisen gehen.

Mehr Infos zu den nächsten Trend-Touren unter www.foodtrendtours.de oder per E-Mail an andrewfordyce@foodtrendtours.de

Text: Daniela Müller, Ausgabe: 03/2019, Veröffentlicht am: 03.05.2019
Der Original-Text aus dem Magazin wurde für die Online-Version evtl. gekürzt bzw. angepasst.